Benediktenwand (1801 m) ab Alpenwarmbad: Gehzeit einfache Strecke ca. 4 – 4 ½ Std.
Am Alpenwarmbad folgen Sie der Forststraße AV 455 entlang des Waldlehrpfades bis zur Kohlstatt-Alm (nicht bewirtschaftet). Kurz danach verlassen Sie die Forststraße nach links und wandern durch das Tal der Schmiedlaine bis zur Hochalm Eibelsfleck (nicht bewirtschaftet). Sie überqueren den Eibelsfleck und kommen zum Fuße der Serpentinen, an deren Ende die Tutzinger Hütte (in den Sommermonaten und während der Weihnachtsferien bewirtschaftet, Übernachtungsmöglichkeiten) liegt. Hinter der Hütte teilt sich der Weg in den sog. Ost- und Westaufstieg. Für den steilen, teils mit Drahtseilen gesicherten Ostaufstieg ist Schwindelfreiheit und alpine Erfahrung notwendig. Einfacher ist der Westaufstieg. Am Gipfel angekommen erwartet Sie ein überwältigendes Panorama. Zum Abstieg sollten Sie die westliche, einfachere Route wählen. Den Eibelsfleck überqueren Sie nun nicht, sondern gehen den Weg AV 456 geradeaus weiter hinab ins Lainbachtal und am Wildbachlehrpfad entlang bis zur Kapelle Mariabrunn. Dort folgen Sie dem kleinen Waldweg am Lainbach und erreich so nach wenigen Minuten den Ausgangspunkt.
Sehr beliebt ist auch die anstrengende Tagestour für Trittsichere und Schwindelfreie vom Brauneck in Lenggries (Auffahrt mit der Bergbahn) vorbei am Latschenkopf und den Achselköpfen zur Benediktenwand.
Rabenkopf (1559 m) ab Pessenbach: Gehzeit einfache Strecke ca. 2 ½ – 3 Std. Am Ötzschlössl, Bushaltestelle Pessenbach, gehen Sie auf dem Weg parallel zur Skipiste bergauf und bleiben auf dem Weg AV 454 bis zur Orterer Alm. Dann führen steile Serpentinen aufwärts zur Pessenbacher Schneid (Wegkreuz). Sie folgen dem Weg AV 451 bis zur Staffel Alm (in den Sommermonaten teilweise bewirtschaftet), wo sich der Maler Franz Marc gerne aufgehalten hat. Auf dem baumlosen Südhang führt der Steig weiter zum Gipfelkreuz.
Jochberg (1567 m) ab Kesselbergpasshöhe: Gehzeit einfache Strecke ca. 1 ½ – 2 Std. An der Bushaltestelle Kesselbergpasshöhe überqueren Sie die Straße und erreichen nach wenigen Metern südwärts den etwas versteckten Einstieg zum Jochberg. In Windungen durch den Wald kommen Sie auf dem Weg AV 451 zu einer Weggabelung. Sie halten sich links und wandern über einen z. T. recht aussichtsreichen Grat zum Gipfel mit beeindruckendem Ausblick. Von dort können Sie auf einem neueren Weg zur Jocher Alm (in den Sommermonaten bewirtschaftet) absteigen. Dort führt ein Weg zurück zur Kesselbergpasshöhe, ein anderer verläuft südwestlich bis Sachenbach und entlang des Walchensees zurück nach Urfeld und weiter zur Kesselbergpasshöhe.
Herzogstand (1731 m) ab Kesselbergpasshöhe: Gehzeit einfache Strecke ca. 2 ½ – 3 Std. An der Bushaltestelle Kesselbergpasshöhe folgen Sie rechts dem Forstweg AV 441, den König Ludwig II. als Reitweg zu seinem Jagdhaus bauen ließ, in südwestliche Richtung durch den Wald. In Kehren geht es nun etwas steiler hinauf zum Berggasthaus (geschlossen während der Revisionszeiten der Bergbahn, Übernachtungsmöglichkeiten). Auf einem mäßig ansteigenden Weg erreichen Sie über Serpentinen den Herzogstandgipfel mit Pavillon.
Alternative: Auffahrt mit der Herzogstandbahn ab Walchensee in 4 Minuten bis zum Fahrenberg, von wo Sie in ca. 1 Std. vorbei am Berggasthaus zum Herzogstandgipfel wandern. Der Abstieg beginnt nahe Berggasthaus auf dem schmalen Weg AV 446 durch Latschen und Krummholz. Einige Stellen sind mit Drahtseil gesichert. In langen Serpentinen geht es unter der Bergbahn hindurch zur Talstation.